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<pre>Abgesehen vom einem guten Liga-Start (vier Siege aus den ersten sechs Spieltagen) ist die gesamte Saison auch nur durchschnittlich verlaufen.  <p> Sie haben es geschafft! Mit einem 2:2 gegen Hannover 96 hat der FC Ingolstadt letztes Wochenende den Klassenerhalt in der Bundesliga rechnerisch perfekt gemacht.  <p>  Das gibt auch diesmal bei Samstag-Gegner Hertha BSC nicht – vor allem, weil im April fast alles schief ging, was schief gehen kann. Neben dem Ausscheiden im Halbfinale im DFB-Pokal setzte es in fünf Liga-Spielen vier Niederlagen — die letzte am vergangenen Samstag mit 1:2 in Leverkusen. <p> Nichtsdestotrotz gehen die Wettfreunde zum Auftakt von einer Punkteteilung aus, immerhin ist es bereits sieben Jahre her, als der HSV und Augsburg jeweils mit einem Sieg in die neue Saison gestartet sind. <p>  In etwas abgeschwächter Form macht der Mannschaft aber auch in vielen anderen Spielen eine gewisse Abwehrschwäche zu schaffen. Die aktuell zu Buche schlagenden 20 Gegentreffer werden lediglich von den Abstiegskandidaten aus Darmstadt, Ingolstadt und Hamburg übertroffen.  </pre>


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<pre>War es doch erst dessen sinnfreier Ellbogencheck gegen Kölns Dominic Heintz (57.), der dem rheinischen Gastgeber Tür und Tor öffnete. Klarerweise ließ sich der formstarke Geißbockverein in weiterer Folge nicht zweimal bitten und nahm das Hamburger Gastgeschenk dankbar an.  <p> „Ich bin heute traurig und könnte heulen. Aber unter dem Strich nehme ich den Punkt auch gerne mit, denn der wird noch Gold wert sein.“Niko Kovac hatte das torlose Remis gegen Gladbach in eine ambivalente Stimmung versetzt.  <p>  Vier Spieltage vor dem Saisonende ist der FC Bayern aufgrund des Ausrutschers von Borussia Dortmund wieder zurück an der Tabellenspitze und hat die Meisterschaft wieder in der eigenen Hand, doch das Restprogramm ist alles andere als einfach. <p> Immerhin hatten sich zuletzt auch die eigentlich eher auf Sparsamkeit setzenden Ostwestfalen zuletzt zunehmend am munteren Toreschießen beteiligt: <p>  Der FC Köln konnte den „Karnvevalsfluch“ auch letzten Sonntag beim HSV nicht ablegen. Dem FC gelang nur ein Sieg in den letzten 15 Jahren im Spiel vor dem Rosenmontag. Trotz 20 teils hochkarätigen Torchancen reichte es beim Hamburger SV nur zu einem 1:1.  </pre> 


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<pre> Typisch HSV, werden sich nun manche denken — und dabei im Kopf schon einmal die horrenden Kosten einer im Entlassungsfall drohenden Gehaltsfortzahlung überschlagen. Andere wiederum dürften die auf Kontinuität und gegenseitiges Vertrauen ausgelegte Entscheidung begrüßen.  <p> Umso ungeduldiger dürfte die Elf von Ralf Rangnick deshalb nun aber dem Termin im Olympiastadion entgegenfiebern, welches sich bislang noch immer als ein Eldorado für die eigenen Torjäger erwies.  <p>  Die zunächst beim BVB drohende Niederlage hätte hingegen schon ein wenig auf die gute Stimmung gedrückt: Unmittelbar nach dem 2:0-Coup gegen die Bayern blieben die Charlottenburger immerhin gleich zwei Mal hinter ihren Möglichkeiten zurück. <p>  Naturgemäß lässt somit auch der erste Dreier im Audi Sportpark noch auf sich warten. Dem gilt es allerdings hinzuzufügen, dass sich die Hasenhüttl-Elf bei ihren beiden bislang absolvierten Heimauftritten mit den Spitzenteams aus Dortmund (0:4) und Wolfsburg (0:0) konfrontiert sah. <p>  Neben Leipzig ist der VfL das Team der Stunde und so richtig in Torlaune, zudem seit Wochen und Monaten nicht zu schlagen. Bremen taumelt hingegen wie ein angeschlagener Boxer. Nach einem verhältnismäßig starken Herbst kann das Team von der Weser kaum mehr an gezeigte Leistungen anschließen, so beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz mittlerweile nur mehr fünf Punkte.  </pre>


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<pre> Die bereits vor zwölf Monaten gesammelten Erfahrungen schieben einer solch dramatischen Entwicklung jedoch vermutlich einen Riegel vor. In Wolfsburg sollte man sich mittlerweile darüber im Klaren sein, welchen Aufwand es für die verspätete Rettung zu betreiben gilt.  <p> Die „Alte Dame“ hatte bereits gegen Schalke Probleme und unserer Ansicht nach wird es gegen die „Wölfe“ ähnlich laufen.   <p> In dieser Partie darf durchaus von „Über 3,5 Toren“ ausgegangen werden, immerhin trifft die beste auf die nunmehr drittbeste Offensive der Bundesliga. Die Münchner haben nach 17 Spieltagen schon 51 Treffer auf ihrem Konto und führen diese Wertung souverän an. Die Truppe von Oliver Glasner traf auch schon 36 Mal ins Schwarze. <p>  Die Wettanbieter erwarten eine ganz enge Kiste, sehen aber leichte Vorteile auf Seiten der Eintracht. Frankfurt gehört zu den auswärtsstärksten Mannschaften der gesamten Bundesliga. Nur der FC Bayern München hat in der Fremde mehr Punkte einfahren können als die Kovac-Elf.  <p> Auch wenn die Statistik (21 Bayer-Siege / 11 Remis / 9 Hertha-Siege) anderes vermuten lässt, tippen wir am Samstag nämlich ohne Wenn und Aber auf einen Hertha-Sieg!  </pre>


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<pre> Der zwischenzeitlich zum Shooting-Star avancierende Fiete Arp wird derweil ausgerechnet in den für den HSV so entscheidenden Tagen von den Abiturprüfungen abgelenkt.  <p> In Dortmunds letzten 13 Heimspielen gegen Frankfurt ging das „Über 2,5“ zwölf Mal auf. Unabhängig vom Austragungsort gab es in den vergangenen 15 Duellen nur drei Mal weniger als drei Treffer. Zudem gewann der BVB zehn der letzten elf Heimspiele gegen die Adler.  <p>  Der letzte Auswärtssieg liegt fast schon ein Jahr zurück, dieser datiert vom 25. Februar 2017 (3:1 in Leverkusen). Auch in Berlin haben die Mainzer zuletzt vor vier Jahren gewonnen. Deshalb schieben die Wettanbieter auch Hertha BSC in die Favoritenrolle für dieses richtungsweisende Spiel. <p>  Immerhin muss Dardai beileibe nicht nur den Nationalspieler aus der Alpenrepublik ersetzen; angesichts der schon zuvor beklagenden Ausfälle von Darida und Duda gehen den Gastgebern in der Zentrale zunehmend die Leistungsträger aus.  <p> Dementsprechend gehen wir Wettfreunde auch nicht von einem Tor-Spektakel aus. Vielmehr wird die Vorsicht überwiegen, denn im Abstiegskampf können sich weder die Hamburger noch der FC Köln eine Niederlage erlauben.  </pre>


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